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MIT DEM FLUSSSCHIFF VON ST.PETERSBURG NACH MOSKAU

St.Petersburg, dann Leningrad heute wieder St.Petersburg zählt zu den schönsten Städten der Welt und wird von den Dichtern auch "Venedig des Nordens" genannt. Es liegt im Mündungsgebiet der Neva im Finnischen Meerbusen auf über 40 Inseln. Mehr als 65 Flussarme und Kanäle trennen die einzelnen Inseln voneinander, während wiederum mehr als 600 Brücken die Inseln miteinander verbinden. Die Millionenstadt ist relativ jung. Sie wurde 1703 von Peter dem Grossen nach einem einheitlichen Plan angelegt. Sie diente dazu, um den Machtanspruch Russlands an das Gebiet zu untermauern. Obwohl der Hafen mehrere Monate im Jahr zugefroren ist, ist er auch heute noch einer der wichtigsten Überseehafen Russlands. Die Stadt ist voll mit historischern Gebäuden und Denkmälern. Die Peter-Pauls-Festung ist die Geburtsstätte von St.Petersburg und letzte Ruhestätte vieler Zaren. Mit viel Glück gelang mir eine Innenaufnahme vom goldenen Altar der Peter-Pauls-Kathedrale. Ich hatte meine Mittelformatkamera mit, somit war natürlich ein Stativ notwendig und deren Verwendung war wiederum nicht gestattet. In der Stadt selbst war das fotografieren durch das extrem schlechte Wetter fast unmöglich, sonniges Wetter brauche ich nicht wirklich aber es regnete fast unentwegt in Strömen. Zusammen mit der Gebundenheit einer organisierten Rundreise ergeben sich gewisse Schwierigkeiten bei der Motivauswahl.

Von St.Peterburg aus bietet sich natürlich eine Besichtigung des Peterhof Palastes an. Der Peterhof erinnert mit seinen hübschen Schloss und Gartenanlagen unweigerlich an Versailles. Über 150 Wasserspiele und Fontänen, die alle mit natürlichem Gefälle funktionieren, beeindrucken sehr.

Von St.Petersburg aus geht es 70 Kilometer über die Neva Fluss aufwärts zu Europas größtem See, dem Ladogasee. Mit einer Fläche von 18000 Quadratkilometern sieht er eher wie ein Meer als ein Binnensee aus. Der Ladogasee ist von rauer Schönheit umgeben, im Norden erreicht der See eine Wassertiefe von bis zu 230 Meter. Die Landschaft besteht aus felsigen, scharf begrenzten Buchten mit an die 500 Inseln, deren gesamte Fläche die des Bodensees übertrifft. Im Gegensatz dazu gibt es im Süden steile Sandstrände und sehr seichte Gebiete.
Die Fotos der Frachtschiffe entstanden auf dem Fluss Svir unterhalb der 2. Schleuse. Die Svir verbindet die zwei größten Seen Europas, Ladoga im Westen und Onega im Osten. Der Onegasee ist mit seinen 10000 Quadratkilometern der zweitgrößte See in Europa. Im Norden wird das zerklüftete felsige Ufer von Kieferwäldern umsäumt, im mittleren und südlichen Teil, wo sandige Ufer in seichte Buchten mit Schilf übergehen, gibt es hauptsächlich Linden und Ulmen.

Eines der beeindruckendsten Klöster besuchten wir nahe Goritzy, das Kirilov Kloster, sein richtiger Name ist Kirillo-Beloserski-Kloster. Es ist eines der größten und bekanntesten Klöster in Russland. Seine Geschichte wird schon im siebenten Jahrhundert erwähnt. Im Jahre 1397 gründete der Mönch Kirril, aus Moskau, das Kloster. Das Kloster beherbergt eine Vielzahl an Kirchen. Die Wladimir-Kirche mit ihren grünen Zwiebeltürmchen, die Johann Lestwitschnik-Kirche, die sich über dem Heiligen Tor befindet, die Kirche des Erzengel Gawrill, und die Uspenski Kathedrale um nur einige zu nennen. Die Mauern des Festungsklosters sind mächtig, teilweise bis zu 30 Meter hoch und 7 Meter dick. Verstärkt wurden sie durch zahlreiche Türme mit Kanonen und Gewehr Schiessscharten.

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